Wer in seinem Schlafzimmer noch Matratzen aus dem letzten Jahrtausend nutzt, der hat viele technische Neuerungen regelrecht „verschlafen“. Foto: Swissflex
Wie alt ist Ihre Matratze? Wann haben Sie den zugehörigen Lattenrost gekauft? Tatsache ist: Wenn der Anschaffungszeitpunkt von Matratze und Rost mehr als acht Jahre zurück liegt, sollte man sich ernsthaft mit einem Austausch beschäftigen. Schließlich nehmen Qualität und Komfort des Bettes nach dieser Zeit deutlich ab. Aber auch aus hygienischen Gründen sollte man keine Matratze allzu lange nutzen. Schließlich fließen über die Jahre mehrere Liter Schweiß und andere Körperflüssigkeiten in die Liegefläche. Und es gibt nach Aussage von Experten kein überzeugendes Verfahren, diese Verschmutzung wirksam aus der Matratze zu entfernen.
Doch nicht nur das. Wer in seinem Schlafzimmer noch Matratzen aus dem letzten Jahrtausend nutzt, der hat viele technische Neuerungen regelrecht „verschlafen“. Dabei sind einige Innovationen oft nicht auf den ersten Blick zu erkennen:
Beispiel Matratze: Einfache Schaumstoffblöcke oder Federkerne sind von gestern. Heute verfügen Matratzen über ein raffiniertes Innenleben, wodurch die Aufteilung in unterschiedliche Belastungszonen verfeinert sowie das Mikroklima verbessert wird. Dabei kommen auch Materialien aus der Weltraumforschung zum Einsatz.
Wichtigster Trend: Immer öfter werden verschiedene Materialien bzw. Systeme eingesetzt, mitunter sogar in Form von getrennter Unter- und Obermatratze. Kombiniert werden z.B. hochwertiger Spezialschaum mit Latex oder Taschenfederkern. Ganz neu ist der Einsatz von hochelastischen Gel-Einlagen, die vor allem im Schulter- und Hüftbereich für Druckentlastung sorgen.
Große Fortschritte hat es zuletzt vor allem in punkto Feuchtigkeitstransport gegeben. Dazu wurden z.B. besondere Entlüftungssysteme entwickelt oder auch Auflagen aus speziell entwickelten Abstandsgewirken eingesetzt. Auf diesen Matratzen liegt der Schläfer gerade im Sommer trockener – eine echte Komfortsteigerung vor allem für starke Schwitzer.
Auch der Matratzenbezug wurde vielfach weiterentwickelt. Dank innovativer Behandlung ist er heute besonders weich und anschmiegsam. Einige Bezüge sind mit hautfreundlichem Aloe-Vera oder einer Antistatik-Funktion ausgestattet. Neu auf dem Markt sind auch Bezüge mit antimikrobieller Ausrüstung, die gesundheits- und umweltverträglich gegen Schimmelpilze, Bakterien und Hausstaub wirken.
Beispiel Lattenrost: Zunehmend kommen neue Materialien und Konstruktionen zum Einsatz. Die Bandbreite reicht von langlebigen, meist verstellbaren Plastikelementen, die eine besonders genaue Härteregulierung ermöglichen, über punktelastische Unterfederungen aus High-Tech-Geweben bis zu Kombinationen unterschiedlicher Systeme, wie z.B. Holzrahmen mit Polsterelementen. Aber auch qualitativ hochwertige Roste aus Holz erfreuen sich einer unverändert hohen Beliebtheit und lassen sich – vor allem mit einer entsprechenden „Motorisierung“ – einfach und bequem verstellen. Hochwertige Unterfederungen arbeiten heute mit bis zu sechs Motoren. Diese erlauben es, den Rost mühelos in allen sinnvollen Varianten zu verstellen. Lesen, Fernsehen oder einfach nur das Hochlagern von Beinen oder Oberkörper – ein verstellbarer Rost macht dies problemlos möglich. Speziell für ältere Menschen ist zudem das Anheben des gesamten Bettsystems auf eine bequeme Aufstehhöhe ideal.
Elektrosmog ist im Übrigen bei hochwertigen Produkten kein Thema mehr. So genannte Netzfreischaltungen sorgen dafür, dass im Stillstand keine elektro-magnetischen Wechselfelder entstehen. Und als Alternative gibt es nach wie vor Lattenroste, die sich per Gasdruck oder per Hand verstellen lassen.
Foto: Paradies
Die Deutschen werden immer länger. Die meisten Männer werden heute größer als 1,80 m und auch eine ganze Reihe von Frauen überschreiten heute diese Marke. Selbst Körperhöhen von deutlich über 1,90 m sind längst keine Seltenheit mehr.
Das Problem: Bekleidung kauft man selbstverständlich nur in einer passenden Größe. Bei der Bettausstattung sieht das aber oft ganz anders aus. Hier ist die Zeit in vielen Haushalten einfach stehen geblieben. Zwei Meter lange Betten, Matratzen und Decken sind dort noch immer an der Tagesordnung. Dabei sind sich die Experten einig, dass dieses Maß ab einer Körperhöhe von 1,80 m nicht mehr ausreicht. Das Bett muss dann „mitwachsen“.
So gibt es speziell für größere Menschen Decken in der Komfortgröße 155 cm x 220 cm. Diese sorgen dafür, dass gerade in der kälteren Jahreszeit auch lange Menschen nicht frieren müssen oder wegen kalter Füße aufwachen. Es gibt mittlerweile eine große Auswahl solcher Zudecken mit den unterschiedlichsten Füllungen.
Auch für Matratzen und Lattenroste in Komfortgrößen von 2,20 m Länge sind gute Bettenfachgeschäfte der erste Anlaufpunkt. Selbst Wünsche nach individuellen Sondermaßen können hier befriedigt werden. Und auch für passende Bettgestelle ist man dort meist an der richtigen Adresse. Praktischer Tipp zum Schluss: Die „alte“ zwei-Meter-Bettwäsche muss man nicht unbedingt ausrangieren, sondern kann sie im Sommerhalbjahr weiter benutzen.
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Stellungnahme der einzelnen Fraktionen...
CDU: Der Olivaer Platz als einer der zentralen... weiter...
SPD: Der Olivaer Platz ist die letzte... weiter...
Bündnis 90/Die Grünen: Der Wettbewerb zur... weiter...
Piratenpartei: Als die Preisträgerentwürfe zur... weiter...
Die Linke: Es ist wichtig, dass die nun... weiter...