
Der Walnussbaum ist nicht umsonst der Baum des Jahres 2008, liefert er doch gleich zwei Produkte höchster Qualität: das dunkle, feste Walnussholz, vor allem aber die wertvollen Walnüsse, von denen ein großer Baum jeden Herbst durchaus 100 kg abwirft.
Darüber freuen sich nicht nur die Eichhörnchen. Auch wir können von den gesunden Früchten profitieren. Walnüsse sind zwar auf Grund ihres hohen Fettgehaltes von ca. 65% wahre Kalorienbomben, dafür ist dieses Pflanzenfett in seiner Zusammensetzung aber besonders gesund.
So zählen 68% der Fettsäuren in Walnüssen zu den mehrfach ungesättigten. Der Gehalt an der unentbehrlichen a-Linolensäure, einer Omega-3 Fettsäure, ist mit 7,5 g pro 100 g sogar sehr hoch. Epidemiologische Studien bestätigen den günstigen Einfluss des regelmäßigen Verzehrs von Nüssen auf den Cholesterinspiegel und das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen. Bereits der Verzehr von 140 g Nüssen pro Woche, das entspricht täglich 4-5 Walnüssen, soll das Risiko deutlich senken können. Den Nussverzehr kann man leicht in seine tägliche Ernährung integrieren, so z.B. in Salaten, im Müsli, beim Knabbern oder auch durch die Wahl eines Nussbrotes. Walnüsse mit heller Schale wurden in der Regel gebleicht. Bionüsse, Walnüsse vom Bauernmarkt oder aus dem eigenen Garten haben dagegen eine dunkle Schale.
Wegen ihres hohen Fettgehaltes werden Nüsse schnell ranzig, deshalb verbraucht man zerkleinerte oder gemahlene Nüsse am besten sofort oder lagert sie luftdicht verpackt für kurze Zeit im Kühlschrank bzw. Gefrierschrank.
Auch das Walnussöl ist für die kalte Küche empfehlenswert. Hier gilt es, die angebrochene Flasche im Kühlschrank aufzubewahren und in wenigen Wochen zu verbrauchen.
Nüsse, die bitter, kratzig oder ungewöhnlich schmecken, sollen auf keinen Fall gegessen werden. Sie können verschimmelt sein und enthalten dann das Krebs erzeugende Schimmelpilzgift Aflatoxin.
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