Mit reflektierenden Überwürfen bringen junge Verkehrsteilnehmer zum Ausdruck „Ich will gesehen werden. Foto: DGK
Schon morgens früh sind sie vielerorts unterwegs. Sogar für kürzeste Entfernungen kommen sie zum Einsatz und das fast täglich: Eltern-Taxis. Viele Mütter und Väter transportieren ihre Kinder mit dem Auto in den Kindergarten oder in die Schule. Sie tun dies in der Überzeugung, ihre Kinder so vor Unfallrisiken zu schützen. Verkehrsunfälle sind die hauptsächliche Ursache für tödliche und schwere Verletzungen bei Schulkindern und Jugendlichen. Fast die Hälfte aller im Verkehr getöteten Kinder sitzt allerdings im Auto der Eltern. Vor Kindergärten und Schulen sind es vor allem die Auto fahrenden Eltern, die zur Gefahr für andere Kinder werden.
Gerade im Hinblick der vielen Kinder, die bereits im Grundschulalter Haltungsschäden, Gewichtsprobleme, Konzentrationsschwierigkeiten und Wahrnehmungsdefizite haben, ist es sehr wichtig, die Bewegungsfreude zu fördern und die Wahrnehmungsfähigkeit gezielt zu trainieren. Zu Fuß zur Schule zu gehen hat einen positiven Einfluss auf die Entwicklung von Kindern: Sie werden wacher, konzentrierter und ausgeglichener in der Schule ankommen. Sie können mit Freunden den Schulweg gemeinsam erleben und werden sozial kompetenter und selbstbewusster.
Auf dem Fußweg zum Kindergarten oder zur Schule eröffnen sich den Kindern wichtige Erlebnis- und Erfahrungswelten, die für die motorische und kognitive Entwicklung bedeutsam sind. So werden das räumliche Vorstellungsvermögen und die Wahrnehmung von Entfernungen, Zeit und Geschwindigkeit trainiert. Diese Erlebniswelt des kleinen Straßenverkehrsteilnehmers benötigt aber einen sichereren Rahmen. So ist es ratsam, die Kinder anfänglich zu begleiten, eine feste Route zu vereinbaren und wichtige Verhaltensregeln zu verabreden.
Für zusätzliche Sicherheit in der Dämmerung sorgen reflektierende Klackarmbänder und Sicherheitsdreiecke zum Umhängen. Aufgrund der Rückstrahlkraft dieser reflektierenden Schutzvorkehrungen werden Personen schon in einer Entfernung von 160 bis 300 Metern wahrgenommen. Gewährleistet ist diese leuchtende Leistung, wenn die reflektierenden Produkte der Europäischen Norm EN 13356 entsprechen.
Das Forum Unfallprävention im Deutschen Grünen Kreuz e. V. (DGK) bietet diese reflektierenden Schutzvorkehrungen mit dem Motiv einer großen Hand an. Es macht deutlich „Ich will gesehen werden!“. Nicht nur auf dem Weg zur Schule oder zum Kindergarten, sondern auch bei Gruppenausflügen kann somit für mehr Sicherheit gesorgt werden. (Reflex-Set-Einzeln für ein Kind, bestehend aus einem reflektierendem Überwurf und zwei Klackarmbändern: 20,40 € incl. Porto, Verpackung und MwSt., zzgl. Nachnahmegebühr 6,50 € bestellbar unter www.shop.dgk.de ).
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