Gazette Verbrauchermagazin

Das Verbrauchermagazin
für den Südwesten Berlins

(K)ein kleines Problem

Nur nicht klein beigeben: Maximaler Komfort für Minibäder

Zu hoch, zu schmal, zu kurz: Viele Bäder haben einen unglücklichen Schnitt und viel zu wenig Quadratmeter. Dennoch muss man bei ihrer Einrichtung nicht gleich klein beigeben. Etwas Geschick gehört allerdings dazu, denn gerade bei Grundrissen, bei denen es auf jeden Zentimeter ankommt, sind gründliche Überlegungen gefragt. Wer wichtige Grundsätze bei seinen Planungen beachtet, kann ungünstige Verhältnisse positiv beeinflussen und dem Eindruck von Enge optisch entgegenwirken.

So ist hellen Farben an Wand und Boden der Vorzug zu geben. Sie lassen den Raum größer wirken. Zu den Favoriten zählen neben Weiß- auch alle Grau- oder Sandtöne. Möbelfronten in dunkler gemaserten Holzfurnieren oder glanzvoll lackiert in Braunnuancen wie Nuss oder Cappuccino schmeicheln dem Auge und bringen Leben ins Ambiente. Großformatige Fliesen an Boden und Wänden genießen Vorrang gegenüber kleineren Varianten, da sie weniger Fugen erzeugen und Flächen insgesamt homogener erscheinen lassen. Außerhalb der Nassbereiche kann zudem auf eine deckenhohe Verfliesung verzichtet und stattdessen zu wasserabweisendem, mineralischem Putz gegriffen werden. Das trägt zur wohnlichen Atmosphäre bei.

Markenhersteller bieten spezielle Sanitärkeramik mit geringer Ausladung und kompakten Abmessungen. Kombiwannen laden gleichzeitig zum Duschen und Baden ein und zeigen, dass auch im Kleinbad beides geht. Schmerzhafte Kontakte mit dem Wanneneinlauf weiß dabei ein integrierter Zulauf zu verhindern. Eine seitliche Abmauerung verhilft Armaturen zu einem exponierten „Sitzplatz“; der Badegast darf sich über mehr Armfreiheit und Abstellfläche freuen. Für die Duschabtrennung ist transparentes Material ein Muss. Das dient dem Weitblick. Große Spiegel oder komplett verspiegelte Wände schummeln optisch Platz hinzu. Wer ein Beschlagen durch Wasserdampf fürchtet, lässt sich zum Beispiel im Bereich des Waschplatzes hinter der Spiegelwand eine Elektrofußbodenheizung installieren.

Ein besonderes Augenmerk unter den Kleinbädern gilt den häufig rund sechs Quadratmeter großen, sogenannten Standard-Schlauchbädern. Dem Schlauchcharakter wird durch das Querstellen der Wanne entgegengewirkt. Mit Falt- bzw. Fadenstores oder aber dekorativen Bambusstäben kan man das WC im vorderen Bereich des Raumes separieren und trotzdem den „offenen“ Charakter beibehalten; ein schmales Handwaschbecken vis-à-vis - fertig ist das Gäste-WC. Je nach Präferenz bieten sich in hohen Altbaubädern außerdem deckenhohe Schranklösungen eventuell sogar mit Platz für eine 45 Zentimeter breite Waschmaschine an.

Kleines Bad mit großem Komfort

Badgestaltung ist keine Frage der Quadratmeter, sondern der Ideen. Der Weg zum perfekten Bad führt über praktische, funktionale Komplettlösungen, die auf anspruchsvolles Design nicht verzichten. Badspezialisten wie miniBagno entwickeln auch für sehr kleine Badezimmer das passende Einrichtungskonzept. Grundlage ist ein vielseitiges System individuell anpassbarer, modularer Badobjekte, die auch bei beengten Platzverhältnissen und ungünstigen Grundrissen viel Bewegungsfreiheit lassen. Spezielle Raumspar- und Brausewannen sowie Freiform-Waschtische mit geringer Bautiefe bei gleichzeitig großem Volumen lassen die Eigenheimbesitzer auch auf kleinen Flächen attraktive Badkultur erleben.

Dabei kommt es natürlich auf komfortable Ausstattung bis ins Detail an, aber auch der Weg bis zum kleinen Traumbad ist denkbar einfach – denn miniBagno-Fachberater planen und entwickeln vielfältige Gestaltungsideen nach individuellen Wünschen. Und am Ende wird dann alles maßgeschneidert und handwerklich perfekt umgesetzt. Aus der alten „Nasszelle“ ist ein Traumbad geworden.

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Titelbild des Gazette Verbrauchermagazins

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Augenoptik Denner in Berlin-Zehlendorf

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