Bunte Pflanzenpracht: Vielfalt belebt.
Auf den beruhigenden wie effektvollen Einsatz von Wasser wollen viele Gartenbesitzer nicht mehr verzichten. Die Möglichkeiten sind vielfältig: Ob plätschernder Fertigbau-Bachlauf (60 Euro pro Meter) oder lautloser Designbrunnen in Säulen- oder Kugelform (ab 500 Euro) oder lieber gleich ein Badeteich, der zu einem Sprung ins kühle Nass verlockt. Ralf Palm von der BHW Bausparkasse sagt: „Kleinere Öko-Pools von 40 Quadratmetern kosten etwa um die 18.000 Euro und haben ein natürliches Filtersystem aus Sumpfpflanzen. In Kombination mit einer Gartensauna kommen Entspannungsbedürftige im eigenen Garten voll auf ihre Kosten.“
Für Familien mit Kindern ist der eigene Garten gerade im Sommer Wohnzimmer, Kinderzimmer und Spielplatz, aber auch ein Ort der Ruhe in hektischer Zeit. Mit Hecken und Spaliergittern als Raumteilern schaffen sich alle Familienmitglieder ihren eigenen Bereich, für den Nachwuchs bietet sich ein Platz für Ballspiele nebst Klettergerüst, Schaukel und selbst gebautem Wigwam an. Giftige Pflanzen wie z. B. Maiglöckchen oder Goldregen sind in diesem Bereich tabu. Auch eine Behausung ganz oben findet immer mehr Freunde: Für ein robustes Baumhaus (circa 400 Euro) benötigen Hobby-Handwerker einen kräftigen Baum von mindestens 40 Zentimeter Stammdurchmesser, massive Bretter und natürlich viel Fantasie!
Umweltbewusste Eigenheimbesitzer verwandeln ihren Garten in ein ökologisches Vorzeigeprojekt und nutzen erneuerbare Energien. Beispielsweise in Form einer Wärmepumpe mitsamt Rohrsystem, das in 1,5 Metern Tiefe verlegt wird und das ganze Haus mit Wärme versorgt (Kosten: ab 8.000 Euro). Für die Bewässerung ihrer Beete greifen Öko-Gärtner je nach Durst der Pflanzen auf eine Regentonne (bis 300 Liter), Wasserzisterne (3 Kubikmeter) oder einen im Erdreich eingelassenen Tank (5 Kubikmeter) zurück. Auch bei der Beleuchtung setzen Energiebewusste verstärkt auf alternative Angebote. Terrassen und Gartenwege werden immer häufiger mit energiesparenden Solarlampen beleuchtet (ab 22 Euro pro Stück), die eine stimmungsvolle Atmosphäre zaubern und als Lichtkugel, Steckleuchte oder sogar in Figurenform erhältlich sind.
Für welchen Gartentyp sich der Hausbesitzer auch entscheidet – BHW-Experte Ralf Palm rät, über die getätigten Investitionen genauestens Buch zu führen: „Alle Ausgaben sollten in einem ,Gartenbuch‘ dokumentiert werden. Denn bei einer Veräußerung der Immobilie lässt ein mit viel Arbeit angelegter Garten nämlich den Verkaufswert beträchtlich steigen“, so Palm.
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