Gazette Verbrauchermagazin

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für den Südwesten Berlins

Einbruch: Tipps für den Schadensfall

Internet liefert Schwachstellenanalyse

Etwa alle zwei Minuten wird in Deutschland eingebrochen. Der Besuch ungebetener Gäste hat weit reichende Folgen. Zum materiellen Schaden kommt noch der Schock der Opfer und häufig geht das Sicherheitsgefühl in den eigenen vier Wänden verloren. Dennoch ist schnelles und richtiges Handeln gefragt.

Was ist nach dem Einbruch zu tun?

• Grundsätzlich sind Einbruchschäden durch die Hausratversicherung abgedeckt. Dabei sind folgende Regeln zu beachten:
• Umgehend den Einbruch bei Polizei und Versicherung melden.
• Bis zum Eintreffen der Polizei nichts in der Wohnung verändern.
• Sofort gestohlene Sparbücher, Scheck- und Kreditkarten sperren.
• Unverzüglich eine Aufstellung der gestohlenen Gegenstände bei Polizei und Versicherung einreichen.

Vorsorge für den Ernstfall

Gerade wenn Schränke und Schubladen durchwühlt sind, ist es gar nicht so leicht festzustellen, was fehlt. Oft fällt es zudem schwer, den Wert gestohlener Sachen anzugeben oder das Aussehen detailliert zu beschreiben. Deshalb raten Versicherer, Wertgegenstände und alles, was einem persönlich „lieb und teuer“ ist, vorsorglich in einem Verzeichnis aufzulisten. Dort hinein gehören auch Kaufbelege, Expertisen, Beschreibungen sowie Fotos der Wertsachen. Das Verzeichnis sollte an einem sicheren Ort außerhalb der Wohnung - bei Freunden, Verwandten oder im Bankschließfach - aufbewahrt werden. Anhand der Aufstellung kann schnell überprüft werden, welche Sachen gestohlen wurden. Gleichzeitig erleichtert das Wertsachenverzeichnis die Entschädigung und schließlich erhält auch die Polizei wichtige Informationen für die Fahndung nach dem Diebesgut und eventuell sogar seine Rückgabe.

Einbrechern das Leben schwer machen

Am besten ist natürlich, wenn erst gar nichts passiert. Jeder dritte Einbruchversuch scheitert an vorhandener Sicherheitstechnik. Unter dem Namen „Nicht bei mir - Initiative für aktiven Einbruchschutz“ haben sich Versicherer, Polizei sowie Verbände der Sicherheitsbranche zusammengeschlossen, um über das Thema Einbruchschutz aufzuklären. Die Seiten von www.nicht-bei-mir.de liefern umfassende Infos von Verhaltenstipps über die Schwachstellenanalyse in Haus und Wohnung bis hin zur Darstellung der unterschiedlichen technischen Maßnahmen. Den Schwerpunkt auf die mechanische und elektronische Sicherung legt die Broschüre „Einbruchschutz für Haus und Wohnung“ von Zukunft klipp + klar, dem Informationszentrum der deutschen Versicherer. Ein kostenloses Exemplar kann hier bestellt werden: Telefon 0800/7 42 43 75 oder www.klipp-und-klar.de

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