Die Umkleideräume am Stadion Wannsee entsprechen nicht den heutigen Anforderungen.Das Umkleidegebäude des im Jahre 1926 errichteten Stadions Wannsee entspricht nicht mehr den heutigen Erfordernissen. Deshalb nahm das Bezirksamt eine entsprechende Maßnahme für einen Ersatzbau in die Investitionsplanung des Bezirks auf. Im Rahmen der Haushaltsberatungen für die Jahre 2008/2009 wurde das Bezirksamt von der BVV beauftragt, die bestehenden Planungsalternativen für eine Grundinstandsetzung/Erweiterung bzw. einen Neubau in Ellipsenform nach Wirtschaftlichkeits- und Nachhaltigkeitskriterien zu untersuchen. Die Ergebnisse liegen seit Januar 2008 vor und werden zur Zeit in der BVV beraten.
Sport ist für die CDU-Fraktion ein wichtiges Anliegen, denn er verbindet Jugendliche und Erwachsene und kennt weder nationale, religiöse oder soziale Grenzen. Die Sportvereine unseres Bezirks leisten einen großen Beitrag zu dessen Lebensqualität. Nur gut funktionierender Breitensport gewährleistet Nachwuchs an Leistungssportlern wie ein sinnvolles Betätigungsfeld für Jugendliche. Daher wollen wir gerade in Zeiten einer alle bürgerlichen Einrichtungen wegsparenden rot-roten Koalition möglichst viele Sportvereine unterstützen, um diese am Leben zu erhalten. Dazu gehört u.a. auch der Neubau der verfallenen Umkleidekabinen im Stadion Wannsee, um dort zumutbare Umkleidekabinen und Sanitäranlagen anzubieten. Wir haben uns nach eingehender Prüfung für den Ellipse-Neubau entschieden, da nur der Neubau eine nachhaltige Bewirtschaftung unter Einsparung von Strom und Wasser ermöglicht. Wir meinen, dass geringe Mehrkosten gegenüber einer Totalsanierung der alten Anlage im Übrigen durch eine ansprechende Gestaltung aufgewogen werden und wünschen uns, dass die Sportler und Vereine sich in dem neuen Bau sehr wohlfühlen werden. Michael Mc Laughlin
Bereits seit mehreren Jahren ist klar, dass die Situation im Umkleidegebäude des Stadion Wannsee für alle Nutzer unzumutbar ist. Bereits 2004 gab es eine Variantenplanung, bei der sich herausstellte, dass die Kosten in jedem Fall erheblich höher sind als vom Bezirksamt zuvor geschätzt. In einer Wirtschaftlichkeits-Berechnung wurden die Alternativen Sanierung mit Erweiterung oder Neubau geprüft. Die Ergebnisse liegen jetzt vor und erlauben eine sachgerechte Entscheidung. Wir als SPD sind klar für den Neubau, die so genannten Ellipse. Auch unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit und Nutzung. Ein Konzept, das architektonisch ein Signal setzt und auch der Vereinsarbeit dient. Die Kosten von 1,3 Mill. Euro sind zwar nicht niedrig, aber günstiger geht es nicht. Die SPD setzt sich dafür ein, dass statt Flickwerk jetzt schnellstmöglich der Neubau zur Ausführung kommt. Alles andere ist unverständlich und wäre letztendlich auch mit Kostensteigerung verbunden. Detlev Ronnisch
Die Sportlerinnen und Sportler in Wannsee benötigen dringend größere und modernere Umkleidemöglichkeiten. Jahrelang zogen sich die Planungen für den Um- bzw. Neubau des Umkleidegebäudes am Stadion Wannsee hin. Nun hat die BVV mit großer Mehrheit einem Entwurf zugestimmt, der schon seit langem von den Fraktionen favorisiert wurde. Auch die Fraktion von Bündnis 90 / Die Grünen befürwortet den beschlossenen Neubau in Ellipsenform. Die Kosten, die für den Neubau des Umkleidegebäudes veranschlagt waren, haben sich gegenüber dem ursprünglich von der BVV bewilligten Kostenrahmen allerdings inzwischen verdoppelt. Dies ist insbesondere auf die in den letzten Monaten und Jahren stark gestiegenen Baukosten zurückzuführen. Vor dem Hintergrund der in unserem Bezirk sehr angespannten Haushaltslage ist uns die Entscheidung für den Neubau nicht leicht gefallen. Ein Umbau des bestehenden Gebäudes wäre allerdings finanziell kaum günstiger gewesen. Eine neue Ausschreibung hätte das Projekt zudem weiter verzögert und die Kosten noch stärker steigen lassen. Dieser Umstand sowie der dringende Bedarf haben uns zur Zustimmung bewogen. Henning v. Wittich
Stadion Wannsee, unser Tempodrom in Wannsee?! Der Kabinentrakt im Stadion Wannsee muss erneuert werden, da sind sich alle Fraktionen in der BVV einig. Nur über die Ausführung und damit über die Kosten eines vergrößerten Neubaus gibt es unterschiedliche Ansichten. Noch 2005 sprach sich die BVV einstimmig für einen Neubau mit einer vom Architekten als realistisch bestätigten Bausumme in Höhe von 820.000,- €, aus. Nach 2,5 Jahren und etlichen Bausummenerhöhungen beschließt der Bauausschuss auf Antrag der CDU mit den Stimmen der SPD und den Grünen, dass die architektonisch ansprechende Variante einer Ellipse aus dem Jahre 2005 unverzüglich umzusetzen ist.
Die FDP-Fraktion konnte einem Kostenansatz von nun rund 1,4 Mio €, bei einer Nettofläche von ca. 350 m², nicht zustimmen. Die Neubauvariante, mit größeren Kabinen, ohne offenen Durchgang durch das Gebäude und kleineren Nebenflächen als zeitgemäßen Zweckbau mit bis zu 2.500,- €/m² (1 Mio €), soll nicht mehr geprüft werden. Hier wird Geld verschleudert, das dringend an anderen Stellen im Bezirk gebraucht wird. Architektonische Denkmäler sind nicht mehr zeitgemäß. Frank Kühnast
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