Berlin ist eine der beliebtesten Städte in aller Welt. Die Touristenzahlen steigen kontinuierlich weiter an. Besonders viele junge, kreative, unternehmungslustige Menschen kommen zu uns. Viele von ihnen bleiben hier und nutzen die Möglichkeiten, die unsere Stadt bietet, für die Verwirklichung ihrer Ideen. „Stadtluft macht frei.“ Dieser alte Satz trifft heute in ganz besonderem Maße auf Berlin zu.
Daran hat Charlottenburg-Wilmersdorf als westlicher City-Bezirk einen besonders hohen Anteil. Aber nicht nur die jungen Kreativen und die Gäste aus aller Welt machen die Attraktivität und Lebensqualität unseres Bezirks aus, sondern vor allem Sie, die eng mit ihrem Kiez verbundenen Bürgerinnen und Bürger.
Das Zusammenleben vieler Menschen auf engem Raum verlangt tagtäglich Rücksichtnahme und Interessenausgleich. Die Freiheit, die wir alle so sehr persönlich schätzen, findet ihre Grenzen dort, wo sie zur Rücksichtslosigkeit wird und das Leben der Mitmenschen beeinträchtigt. Deshalb ist die Beachtung und Durchsetzung von Regeln wichtig, nicht zuletzt insbesondere im Interesse Schwächerer. Dafür sind die öffentlich Bediensteten bei den Bezirksämtern, bei der Polizei und Feuerwehr zuständig. Sie müssen im Alltag dafür sorgen, dass diese Regeln eingehalten werden. Sie müssen dafür sorgen, dass unser Gemeinwesen für alle lebenswert ist und bleibt. Und nicht selten müssen sie reparieren, was durch menschliche Fehlleistungen oder durch Katastrophen Schaden genommen hat. Von ihnen wird tagtäglich erwartet, dass sie einsatzbereit und zuverlässig sind, dass sie unsere Sicherheit garantieren, dass sie eingreifen, wenn die öffentliche Ordnung gestört wird, dass sie löschen, wenn es irgendwo brennt.
Statt Dank und Anerkennung ernten sie dafür oft Ärger und Geringschätzung. Ihre Leistung, Zuverlässigkeit und Einsatzbereitschaft wird als selbstverständlich vorausgesetzt. Selten wird wahrgenommen, was wir dem Öffentlichen Dienst zu verdanken haben. Deshalb habe ich gemeinsam mit der Bezirksverordnetenvorsteherin Judith Stückler öffentlich Bedienstete und freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Polizei, Feuerwehr, Bundeswehr, Reservisten, DLRG, THW und Berliner Forsten am 24. Januar zu einem Empfang ins Rathaus Charlottenburg eingeladen, um mich bei ihnen für ihre Leistung, ihren Einsatz und ihre Unterstützung zu bedanken. Auch in Zukunft werde ich mich für eine höhere Wertschätzung des vielfach hochkompetent Geleisteten der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst einsetzen. Ohne sie würde unsere Gesellschaft nicht funktionieren.
Wie immer findet am zweiten Samstag des Monats, also am 11. Februar ab 14.00 Uhr in unserem Bezirk ein Kiezspaziergang statt. Weil ich wegen eines anderen Termins leider verhindert bin, wird mein Kollege Sozialstadtrat Carsten Engelmann die Leitung übernehmen. Start ist auf dem Ernst-Reuter-Platz am U-Bahnausgang Hardenbergstraße Ecke Schillerstraße. Es wird über die „Hardenberger“ in der Kohlrauschstraße, das neue Jazz-Institut Berlin am Einsteinufer, das Seniorenzentrum Kardinal Bengsch am Iburger Ufer und den Malteser-Hilfsdienst in Alt-Lietzow bis zum Rathaus Charlottenburg gehen.
Die Teilnahme ist wie immer frei. Alle Informationen über die bisherigen Kiezspaziergänge finden Sie wie gewohnt im Internet unter www.kiezspaziergaenge.de .
Bei einem neuen Führungsteam geht man davon aus, dass es sich nach 100 Tagen eingearbeitet hat und dass die Schonfrist dann vorbei ist. Das ist für meine Kollegin, meine Kollegen und mich Anfang Februar der Fall. Wir werden eine erste Bilanz ziehen und unsere Pläne für diese Wahlperiode konkretisieren. Für mich ist besonders wichtig, dass Sie an unserer Arbeit teilhaben. Ich lege großen Wert auf Ihre Meinung und Ihre Unterstützung. Ich möchte die kommunale Demokratie weiter entwickeln zur tagtäglichen und selbstverständlichen Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an den wichtigen Entscheidungsprozessen über die Schwerpunkte unserer Arbeit, über notwendige Investitionen und über die Lösung von Problemen. Seien Sie gewiss: Ihre Stimme ist immer willkommen, und sie wird gehört – ob Sie sich per E-Mail, per Post, telefonisch oder persönlich mit uns in Verbindung setzen. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.
Ihr
Reinhard Naumann
Bezirksbürgermeister Charlottenburg-Wilmersdorf
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